
Joint-Venture Projekt über Staay
Konzept
Programmierung
Betreuung und Betrieb
Avenergy Playground
Kinder entdecken Wasserstoff als Treibstoff der Zukunft
Für die dreijährige Sonderausstellung zur Wasserstoff-Mobilität im Verkehrshaus Luzern entwickelten wir ein interaktives Lernspiel, das komplexe Zusammenhänge spielerisch und leicht verständlich vermittelt.
Im Zentrum stand die Frage, wie Wasserstoff als klimafreundlich produzierter Energieträger funktioniert. Die Kinder stellten den Wasserstoff im Spiel gleich selbst her: Sie trennten Wassermoleküle spielerisch in ihre Bestandteile, setzten daraus H₂ zusammen und betankten anschliessend verschiedene Fahrzeuge.
So verbindet der Avenergy Playground Gamification, Wissensvermittlung und interaktive Technologie zu einem Erlebnis, das Kindern die Themen Wasserstoff, nachhaltige Mobilität und Energie der Zukunft auf intuitive und unterhaltsame Weise näherbringt.
Einfaches Spielprinzip vermittelt komplexe Technologie
Nachhaltig produzierter Strom aus Wasser-, Sonnen- oder Windenergie kann genutzt werden, um Wasser (H₂O) mittels Elektrolyse in Wasserstoff (H₂) und Sauerstoff (O₂) aufzuspalten. Der erzeugte Wasserstoff kann anschliessend als Energieträger für unterschiedliche Formen der Mobilität eingesetzt werden.
Diese komplexen technischen Zusammenhänge haben wir auf eine intuitive und unterhaltsame Spielmechanik reduziert. Statt Theorie zu erklären, erleben die Kinder den Prozess selbst: Moleküle werden getrennt, Wasserstoff zusammengesetzt und Fahrzeuge damit versorgt.
So werden Themen wie Wasserstofftechnologie, erneuerbare Energien und nachhaltige Mobilität spielerisch verständlich und bleiben durch die aktive Interaktion besser in Erinnerung.


Mehrere Fahrzeugtypen standen zur Verfügung.

Robustes System für den dauerhaften Museumseinsatz
Interaktive Anwendungen in Museen müssen vor allem zuverlässig, langlebig und wartungsarm funktionieren. Für die Stampf-Mechanik entwickelten wir deshalb ein präzises Fuss-Tracking mittels Infrarot-Kameras und konnten vollständig auf störungsanfällige mechanische Elemente verzichten.
Das System war konsequent auf einen autonomen Betrieb ausgelegt: Es startete morgens automatisch und wechselte selbstständig vom Standby- in den Aktiv-Modus, sobald ein Kind das Spielfeld betrat.
Auch die Spielmechanik passte sich dynamisch an die Besucherzahl an. Die Anzahl der zu zerstampfenden Moleküle wurde automatisch anhand der Anzahl Kinder auf dem Spielfeld skaliert. So blieb das interaktive Museumserlebnis sowohl für einzelne Spieler als auch für grössere Gruppen ausgewogen und unterhaltsam.

